Frankreich

Ohne festen Wohnsitz
Generell hat jeder EU-Bürger in Frankreich das Recht, ein Konto zu eröffnen. Auf der anderen Seite ist es ebenfalls legal, wenn eine französische Bank sich ihre Kunden aussucht und gegebenenfalls ablehnt.

Je nachdem, ob sich fester Wohnsitz und Arbeitsplatz in Frankreich oder im Ausland befinden, unterscheidet man zwischen einem herkömmlichen Konto und dem compte non-résident, für das andere Bestimmungen gelten.

Zur Konto-Eröffnung in Frankreich sind folgende Dokumente in jedem Fall erforderlich:

  • – pièce d’identité: gültiger Ausweis oder übersetzte Geburtsurkunde
  • – justificatif de domicile: Mietvertrag oder aktuelle Strom-, Gas- oder
  • Telefonrechnung – avis d’imposition = Einkommensnachweis: z.B. Steuerbescheid, Lohnbescheid oder Kontoauszug; viele Banken verlangen die letzten drei Lohnbescheide oder die letzten drei Kontoauszüge

Online-Banking – die kostengünstige Alternative
Bequem von zu Hause aus seine Bankgeschäfte erledigen zu können, ist nur ein Vorteil des sogenannten Online-Bankings. Vor allem kann man auf diese Art und Weise viel Geld sparen. Während die Banken für die meisten Dienstleistungen am Schalter (wie Überweisungen) Gebühren verlangen, kostet der Service über das Internet nichts. Die meisten Bankberater sind extra geschult worden und erklären ihren Kunden gerne, wie das System funktioniert.

Überweisungskosten
Seit 2001 dürfen Überweisungen bis zu einer Höhe von 12 500 Euro innerhalb der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft nicht mehr als Überweisungen im Inland kosten. Halten sich die französischen Geldinstitute daran? Laut RCZ-Umfrage bei sechs großen Banken besteht kein Grund zur Sorge: Sie beachten die Verordnung. Allerdings variieren die Gebühren je Transaktion und Bank zwischen null und mehr als vier Euro. Wichtige Voraussetzung ist allerdings, dass die formellen Kriterien einer EU-Überweisung erfüllt sind, für die Angaben wie die internationale Kontonummer (IBAN) und die internationale Bankleitzahl (BIC) unerlässlich sind.

Tipp: Zögern Sie im Zweifel nicht, Ihren Bankberater auf die EU-Verordnung hinzuweisen!

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