Erfahrungen

„Ich bin SEPAratist geworden, da ich seit dem Jahr 2012 festgestellt habe, um welches Geschäftsmodell es sich bei den BRD-Behörden handelt. So habe ich mich entschlossen, mich von diesem System zu separieren und meinen eigenen Weg in eigener Verantwortung zu beschreiten. Da in der BRD nach Willkür gepfändet, verfolgt und verurteilt wird, entschlossen wir uns im März 2015 mit Peter und meinem Sohn Wolf ins schöne Bozen in Südtirol zu fahren, um dort ein Konto zu eröffnen.

Peter avisierte vorab per E-Mail die Volksbank Südtirol, um einen Termin zu vereinbaren und zu erfragen, welche Unterlagen dazu notwendig sind, ein privates sowie ein Geschäftskonto zu eröffnen. Wir reservierten bei einem ortsansässigen Hotel per E-Mail.

Man benötigt für ein Privatkonto lediglich ein gültiges Ausweisdokument wie einen Personalausweis oder einen Reisepass.

Für ein Geschäftskonto sind eine Gewerbebescheinigung und eine italienische Steuernummer notwendig, welche man vor Ort innerhalb kürzester Zeit ausgestellt bekommt. Die Betriebssteuernummer muss angegeben werden und kann aber auch nachgereicht werden, da die Vergabe in den Vereinigten Wirtschaftsgebieten sprich: BRD etwas dauert: ca. 6 Wochen. Mit diesen drei Dokumenten steht einer Geschäftskontoeröffnung nichts mehr im Wege.

Das Konto sollte den Zugang zu SEPA B2B haben und kostet monatliche Gebühren. Dazu ist es ratsam sich eine „Bancomat-Karte“ zuzulegen, welche man auch am selben Tag ausgestellt bekommt. Es werden verschiedene Karten angeboten, die auf die Wünsche der Kunden zu geschnitten sind. Die Pin-Nummer kommt in den darauf folgenden Tagen per Post und das Konto ist in Funktion.

Es gibt dort keine Schufa-Anfrage und zuständig ist das Landgericht Bozen bei rechtlichen Unstimmigkeiten.

So haben wir nun ein pfändungssicheres Konto im SEPA-Zahlungsraum und die deutschen Finanzämter können es nicht in ihr System einpflegen, welches nicht unser Problem ist. Um mit Dem SEPA-Verfahren arbeiten zu können, benötigt man jedoch zusätzliche eine Gläubiger-ID, die von der Bundesbank ausgegeben wird (siehe unter Gläubigeridentifikationsnummer).

Meine Rente lasse ich dort auf das Konto überweisen und kann so hier wie dort meine Geldgeschäfte selbst bestimmen.“

Angelika von Schwarzach, 24.06.2015