Auf zum SEPA-Mandat

Der Ablauf ist genau geregelt und es sind einige zusätzliche Schritte zum bekannten „alten Lastschriftverfahren“ notwendig:

  1. Der Zahlungempfänger beantragt (einmalig) eine Gläubiger-ID bei der Deutschen Bank. Diese dient zur seiner eindeutigen Identifizierung.
  2. Der Zahlungempfänger schließt mit seiner Bank (einmalig) die entsprechende Inkassovereinbarung für das SEPA-Lastschriftverfahren ab.
  3. Der Zahlungspflichtige unterschreibt in der Regel das SEPA-Mandat, welches er gewöhnlich vom Zahlungsempfänger erhält. Damit ist die Bank des Empfängers berechtigt das Konto des Pflichtigen zu belasten. Wichtig, bei der SEPA-Firmenlastschrift (SEPA B2B Direct Debit) wird das Recht auf Widerspruch ausgeschlossen.
  4. Der Zahlungsempfänger informiert den Zahlungspflichtigen über den bevorstehenden Einzug.
  5. Der Zahlungsempfänger erhält die Gutschrift aus der eingereichten Lastschrift.
  6. Die Bank des Zahlungsempfängers leitet die Lastschrift an die Bank des Zahlungspflichtigen weiter.
  7. Die Bank des Zahlunspflichtigen belastet dessen Konto, sofern dem keine Gründe entgegenstehen (Widerspruch vor Fälligkeit, aufgelöstes Konto, fehlende Deckung.)
  8. Der Zahlungspflichtige widerspricht oder akzeptiert (in der Regel stillschweigend) die SEPA-Lastschrift
  9. Die Bank des Zahlungspflichtigen leitet nicht eingelöste oder widersprochene SEPA-Lastschriften an die Empfängerbank zurück.
  10. Die Bank des Zahlungsempfängers belastet den Zahlungsempfänger mit den nicht eingelösten oder widersprochenen SEPA-Lastschriften.